Winterwanderung am 08.01.2017

Am 08.01. 2017 fand die alljährliche Wanderung statt.

Der Vorsitzende Erich Handloser begrüßte am 8.1. um 10:00 Uhr 26 Wanderer bei der Volksbank Beuern. Bei herrlichem Winterwetter führte Rolf Mattern als heimischer "Guide" die zahlreichen Wanderer durch die Hachenbach über einige "feuchte Kreuzungen" zur Glühweinstation im Schwalbacher Wald.

Auf der Strecke dorthin gesellten sich noch ein paar Wanderer hinzu, sodass wir mit 30 Personen über den Buchenberg und die Wirtsschneise Richtung Daubringen zum "Künzel Max" marschierten.

Nach einem guten Mittagessen und erfrischenden Getränken, machte sich der harte Kern der Truppe wieder auf den Heimweg nach Beuern, um den schönen Tag bei Gerda im "Ventilchen" ausklingen zu lassen.

Nicht zu vergessen war das Rätsel, das Erich Handloser in der Gaststätte Künzel aufgab. Die Frage lautete wie viel Tennisbälle sich in einer Kiste befinden. Es waren 118 Stück. Evi Urban bekam den 3. Preis, Nikolai Österlein den 2. Preis und Margret Scheld erhielt den 1. Preis. Nikolai und Margret mußten durch einen Würfel den Gewinner des 1. Preises auswürfeln.

Ein schöner Tag ging viel zu schnell zu Ende und die Wanderer freuen sich schon auf die nächste Veranstaltung.

 


Heimatkundlicher Spaziergang Grundschule

Am Montag den 6.2. und am Donnerstag den 9.2 17 führten Margitta und Erich Handloser die Kinder, nach einem ausführlichen Bericht über die einzelnen Schulen (weiße Schule und rote Schule) sowie der ganz alten Schulen und über den früheren Unterricht, in die Metzengasse.

Das Ziel war die Schmiede von Alfred Otto, der die Kinder ausführlich mit praktischen Anwendungen über die Kunst des Schmieden informierte. Der Klang des Hammers auf dem Amboss und dem Eisen erinnerte an längst vergangene Zeiten. Als Anerkennung für das Interesse und für die tolle Aufmerksamkeit bekam jede Klasse eine geschmiedete Pfeilspitze als Andenken geschenkt. (Diese Schmiede ist eine der letzten von 4 Schmieden im 20. Jahrhundert.)

Dann ging es weiter über den Metzensteg, dem Startplatz der Enten bei unseren Entenrennen. Nach einem Gruppenfoto wurde der gemauerte Brunnen, den Karl Wilhelm Fuhr erschuf, besichtigt. Den Kindern wurde berichtet, dass an dieser Stelle ein Wasserhaus stand, von dem Teile des Dorfes mit Wasser versorgt wurden.

Am alten Schulgarten vorbei ging es zur Ziegelhütte. Wilhelm Lindenstruth erklärte der Klasse 3a wie hier Ziegel ( Biberschwänze) hergestellt wurden. Danach ging es in den mollig warmen "Alten Faselstall".

Hier konnten die Kinder mit alten Kaffeemühlen Kaffee mahlen und viele andere alte Haushaltsgegenstände begutachten und ausprobieren.

Zum Frühstück spendete der Heimatverein ein Getränk und ein paar Süßigkeiten.

Frisch gestärkt lauschten die wissbegierigen Kinder den Erzählungen von Margitta Handloser mit dem Motto "Wäiss froijer woar". Nach gut 2.5 Stunden machten sich die Schüler und Schülerinnen wieder auf den Weg zur Schule. Die recht braven Kinder wurden von den Lehrerinnen Frau Wambach, Frau Bürger und Frau Auch begleitet.

Der Heimatverein freut sich jedes Jahr über das Interesse der Schule an den heimatkundlichen Spaziergängen und führt diese gerne durch.

Schiffenberg

Kostümrundgang zur Geschichte auf dem Schiffenberg

Am Sonntag den 24. September 2017 nahmen 33 Personen an einem historischen Rundgang auf dem Schiffenberg teil. Bei "Mönchspfeffer und Teufelsbraten" erzählten zwei Geister von der Geschichte des Klosters Schiffenberg. Die frühere Wirtin Faustina Deibel (Jutta Failing) geisterte noch durch die alten Mauern weil sie zu oft in die Wirtshauskasse gegriffen hatte. Auch Chorherr Jörg von Treu (Peter Meilinger) Jahrgang 1475 blieb der Weg zum Himmel verwehrt. Hatte er sich doch der Völlerei und der Gier schuldig gemacht. Als er in der Fastenzeit den Fisch, der für die Gäste bestimmt war, verschlungen hatte und dabei erstickte, folgte auch für ihn die Strafe als Geist auf dem Schiffenberg zu wandeln. Beide spielten ihre Rolle in schöner und lustiger Weise. Nur weil die Gäste des HVB verschiedene Rätsel lösen konnten , wurden die Beiden erlöst.

Anschließend wurden wir in der Gaststätte mit sehr guten und schönen Häppchen sowie mit Apfelwein bewirtet.

Es war ein wunderschöner Nachmittag und Alle fuhren zufrieden nach Hause.

 

Jubilarfeier am 15.10.2017 im Alten Faselstall

Leider fanden nicht alle geladenen Jubilare den Weg zur Jubilarfeier. Die Gäste, die jedoch da waren, konnten auf einen schönen, gemütlichen Nachmittag zurückblicken. Bei selbstgebackenem Kuchen, guten Getränken und Häppchen wurde sich gestärkt. Rita, Norbert und Erich unterhielten die Gäste mit Musik und kleinen Geschichten. Auch wurden einige Witze erzählt.

Der Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende und die Gäste traten zufrieden den Heimweg an.

Kurklinik oder Irrenhaus?

Bunter Abend mit „Mach’s noch einmal Margarete“ und den „Schrägen Tönen“

Ein Riesenvergnügen! Respekt! Wieder einmal ist es dem Heimatverein Beuern gelungen, die 480 Besucher des „Bunten Abends“ vollauf zufrieden zu stellen. Heiter-frivol und bis zum Schluss spannend gab die Theatergruppe das Kriminalstück „Mach’s noch einmal Margarete“. Der Dreiakter von Hans Schimmel war mit viel Lokalkolorit auf die „Kurklinik im Krebsbachtal“ umgeschrieben worden. Das sorgte für noch mehr Schenkelklopfer. Neben den bestens auflegten Laienspieler trugen die „Schrägen Töne“ und die Kinder-Tanzgruppe des TSV Beuern (Leitung Diana Otto und Monika Lindenstruth) zur Unterhaltung bei. Diese hatten die Choreografie und den Gesang auf das kriminalistische Geschehen voll und ganz abgestimmt. Gewohnt stimmgewaltig präsentierten sich die „Schrägen Töne“ mit Rita Mattern, Klaus-Jürgen Grün, Anni Funk, Daniel Rac, Inge Volk, Gunnar Wagner, Beate Krämer und Norbert Steinmüller am Piano.

Seltsame Dinge passieren in der Kurklinik: Des Nachts werden Zimmer durchwühlt, aber nichts gestohlen. Das bringt Kurgast und nervige Klupperwarenvertreterin Elvira von Haberstein (super gespielt von Ilona Lindenstruth) auf die Idee, den Verlust ihrer Perlenkette vorzutäuschen. Die resolute und dem Alkohol zugeneigte Klinik-Chefin Heike Wiesel (tolles Debüt von Angie Müller) verspricht sich bei der Aufklärung der dubiosen Machenschaften Hilfe von ihrer cleveren Cousine Margarete (Cornelia Scheld) und schleust diese als Hilfsköchin in die Klinik ein. Diane Donsel mit dem betörenden Augenaufschlag und einer großen Hautfläche, frei für Tätowierungen aller Art (Anni Funk), hat es auf das männliche Geschlecht abgesehen, zum Beispiel auf den Arzt Dr. Richard Winkler (Wilhelm Sommerlad) oder den schrägen Kurgast Friedhelm Weise (Thomas Kopietz) mit seinen Sponks (WC-Bürsten, die er wie kleine Hunde hinter sich herzieht). Spätestens als Ganove Ede, der manischen Geheimsprache mächtig, (Theo Nauheimer) auftaucht, wird Schaukelstuhl- Fetischist und Richter Willi Wuchtig (Stefan Lindenstruth) klar, dass es nun mit der Ruhe vorbei ist. Die alternde Diva Liane Camborlini (Inge Volk, Sängerikone auch bei den „Schrägen Tönen“), die mit ihrem russischen Dienstmädchen Theresa (jüngstes Talent der Gruppe: Madeleine Woisin) angereist ist, übt vergeblich für ihren heißersehnten Auftritt bei der abendliche Gala. Die Kriminalbeamtin Klara Soft, mit der großen Wumme eigentlich der Schreck aller Ganoven im Busecker Tal (Gerhild Erb von der Soko Fünfhausen), scheint hoffnungslos überfordert zu sein. Die Rezeptionistin (Regina Dichte) mit der einschmeichelnden Telefonstimme hat mehr ihre Pausen und ihre Fingernägel im Blick, als ihre Arbeit und ist sich als Navy für den schon drei Mal an der Ganseburg vorbeigefahrenen Chauffeur zu schade. Zu guter Letzt findet Margarete die angeblich geklaute Perlenkette in einer Plastikdose und der Kurarzt entpuppt sich als Sonderermittler in Sachen Drogen. Diese waren in den Sponks versteckt. Um sich unverdächtig zu machen, hatte sich Drogenhändler Weise als bekloppter Kurgast besonders auffallend verhalten.
„Mädchen für alles“ war einmal mehr Rita Mattern, die stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins. Einen prima Job als Regisseur haben Daniel Rittershaus und Inka Bachmann als Souffleuse gemacht.

„Nun sind alle Kriminalfälle gelöst, die Gangster hinter Schloss und Riegel und in Beuern kann wieder Ruhe einkehren“, so der Vorsitzende Erich Handloser, der auf äußerst amüsante Weise die Schauspieler und ihre Attribute einzeln vorstellte und sich bei allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne bedankte.

Siglinde Wagner















 

Adventsmarkt am 9.12.2017

Adventsmarkt am 9.12.2017

Zu dem kleinen aber feinen Adventsmarkt an der Kirche hatte der Heimatverein eingeladen.

Der Gesangverein Bruderkette und Sonare sorgten in der Kirche für eine festliche Stimmung. Kinder trugen Gedichte vor oder spielten auf Instrumenten zur Freude der Besucher.

Auf dem Kirchenplatz waren Stände der Pfadfinder, des Gesangvereins Polyhymnia Liederkranz, der Fußballer und des Fördervereins der Grundschule Beuern. Sie alle sorgten dafür, dass die Gäste weder verhungerten noch verdursteten. Im Pfarrsaal wartete der Mütterkreis mit selbstgebackenen Kuchen auf. Auch konnte man verschiedene Geschenke erwerben.

Ungefähr 120 Kinder warteten gespannt auf den Nikolaus. Als dieser dann endlich in der Kirche erschien, erfreuten sie ihn mit Liedern und Gedichten.

Der Nikolaus hatte von Frau Rein, der Inhaberin der Stirnbergapotheke, die Weihnachtsmänner gespendet bekommen. Dafür sagen die Marktbeschicker vielen Dank.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Müller-Waffenschmidt, die die sehr schöne Beleuchtung der Kirche und die Stromverteiler kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Auch die Kirche ist nicht zu vergessen, die das Ganze wieder genehmigt hat .

 

Weihnachtsbaum 2017

Weihnachtsbaum

Auch in 2017 ist es gelungen einen Weihnachtsbaum am Ortseingang aufzustellen. Leider war er etwas klein ausgefallen. Wir hoffen, dass er in 2018 wieder etwas größer sein wird. Stefan Krämer hat den Baum von der Gemeinde besorgt und aufgestellt. Der Heimatverein (Rolf und Erich) haben den Baum mit Lichtern versehen und die Fa. Lampe hat die Lichter mit dem für uns kostenlosen Strom zum Strahlen gebracht.

Herzlichen Dank für das Engagement aller Beteiligten.